Wie Erklärfilme Sicherheit und Gesundheitsschutz lebendig erklären
Wie Erklärfilme Sicherheit und Gesundheitsschutz lebendig erklären
Sicherheit am Arbeitsplatz. Gesundheitsschutz. Notwendige Unterweisungen. Die meisten Mitarbeitenden kennen die Regeln – aber Hand aufs Herz: Wie oft werden sie wirklich verinnerlicht? Weil: das ist doch alles langweilig, und kenne ich eh schon. Das ist das Kopfkino, was üblicherweise bei den Themen losgeht. Das ist Verständlich, und trotzdem: die Infos sind wichtig und sollten wahrgenommen werden. Und irgendwie erinnert das an früher: Irgendwie keine Lust auf Mathe, aber man muss die binomischen Formeln trotzdem auswendig lernen. Irgendwann, ganz viel später hatte man dann begriffen, warum man die braucht.
Von trockenen Regeln zu lebendigen Geschichten
zurück zur Gegenwart: Textlastige Plakate im Pausenraum, PDF-Handouts oder ellenlange Belehrungen haben einen
Nachteil: Sie bleiben selten im Kopf. Unser Gehirn verarbeitet Bilder und Emotionen viel schneller als Zahlen und Fakten. Deshalb sind Erklärfilme so wirksam. Sie übersetzen komplexe Regeln in kurze, verständliche Geschichten, die Gefühle ansprechen – und genau dadurch im Gedächtnis bleiben.
Ein Beispiel:
Statt einer Liste von „Do’s and Don’ts“ erzählt ein Film die Geschichte von Markus, der in der Werkhalle arbeitet. Er übersieht aus Routine einen Handschuh – bis eine kleine Szene zeigt, wie knapp er an einer Verletzung vorbeischrammt. Sofort wird klar: Schutzkleidung ist kein Extra, sondern Teil der Sicherheit.
Warum Filme schneller wirken als Aushänge und lange Erklärungen
Spoiler: wer schon mal „Sendung mit der Maus“ geguckt hat, weiß das ganz intuitiv. Und ganz offiziell haben wir da auf einmal:
- Kopfkino statt Paragraphen: Filme erzeugen Bilder, mit denen Mitarbeitende sich identifizieren – ein Schmunzeln wirkt manchmal Wunder bei langweiligen Regeln.
- Emotionale Anker: Geschichten wecken Neugier, manchmal auch Gelächter – und genau das sorgt für Erinnerung.
- Praxisnah: Statt abstrakter Vorschriften sehen Mitarbeitende konkrete Alltagssituationen und dann wird es auf einmal greifbar, warum man Werkzeug wieder an seinen Platz räumen sollte.
- Effizient: Ein 2-Minuten-Film transportiert mehr Wirkung als ein 10-seitiges PDF.
Individuell zugeschnitten = persönlich ernst genommen
Doch nicht jeder Erklärfilm wirkt automatisch gleich gut. Standardisierte Clips aus der Konserve laufen Gefahr, schnell als „nice to have“ abgetan zu werden. Wirklich nachhaltig sind Filme dann, wenn es persönlich und unverwechselbar wird.
- Sie zeigen Arbeitsplätze und Situationen, die Mitarbeitenden kennen, weil sie jeden Tag daran vorbei kommen.
- Sie sprechen die eigene Unternehmenskultur an, nicht nur allgemeine Regeln.
- Jeder sieht: Hier geht es um meinen Arbeitsplatz, also um mich. Aha!
- Sie wirken persönlicher – und werden deshalb ernster genommen.
Das Ergebnis: Mitarbeitende fühlen sich gesehen und abgeholt. Jeder merkt: Dieser Film hat mit meinem Alltag zu tun. Es geht um mich und meine Sicherheit.
EHS-Kommunikation braucht Storytelling
Eine starke Arbeitssicherheitskultur entsteht, wenn Regeln nicht nur bekannt, sondern auch verstanden und gefühlt werden. Mit Storytelling in Form von Erklärfilmen wird Prävention zu etwas Greifbarem:
- Aus Regeln werden lebendige Beispiele.
- Aus Pflichterfüllung wird Motivation, Verantwortung zu übernehmen.
- Aus abstraktem Wissen wird gelebte Erfahrung.
Fazit: Sicherheit, die hängenbleibt
Ob es um Gesundheitsschutz, Erste Hilfe oder das richtige Verhalten in Gefahrensituationen geht – Erklärfilme machen das Unsichtbare sichtbar. Und je mehr sie auf den konkreten Arbeitsplatz zugeschnitten sind, desto stärker verankern sie Sicherheit und Gesundheitsschutz im Alltag.
Hier noch ein Bonus-Tipp zum Thema Gesundheitsschutz und Arbeitsschutz: das Barcamp EHS360 liefert genau die Storytelling-Anregungen, die diese Themen leichter erklärbar machen.



