Au-Weh-Effekt statt Aha-Effekt

Ein Mitarbeiter sitzt vor einer neuen Software. Neben ihm: ein PDF mit 42 Seiten.
Er scrollt. Klickt. Liest.

Zehn Minuten später macht er das, was alle machen:
Er probiert es einfach aus. Und weil es nicht auf Anhieb funktioniert bekommt der Chef am nächsten Tag folgendes, einfaches Feedback: „Die Software funktioniert nicht.“ Au-Weh!

Die Motivation ist dahin, die Software hat das Label „funktioniert nicht“ erhalten und alle wundern sich, warum die neue Software nicht den erwarteten Effizienz-Schub bringt.

Warum erinnern wir uns an manche Dinge mühelos – während andere Inhalte sofort wieder im Gedächtnis verpuffen? Die Antwort liefert die Hirnforschung: Unser Gehirn liebt Geschichten und Bilder. Wenn wir eine Story hören und gleichzeitig ein Bild dazu sehen, entsteht ein „Gedächtnisanker“. So bleiben Informationen viel länger haften, als wenn wir nur trockene Fakten aufnehmen.

Story + Bild = Gehirn-Power

Stell dir vor, derselbe Mitarbeiter sieht stattdessen ein 90-Sekunden-Video:

Eine Figur klickt sich durch genau die Oberfläche und macht den typischen Fehler. 
Und korrigiert ihn. Oder bekommt Hilfe, oder etwas Dramatisches oder etwas Lustiges passiert, oder, oder, oder…. (Alles ist besser als 42 Seiten pdf!)

Am nächsten Tag erinnert sich der Mitarbeiter nicht an den Text. Aber an die Szene und darüber dann daran, wohin er in der neuen Software klicken soll.

Ein Erklärfilm kombiniert genau diese beiden Elemente: eine kleine Geschichte mit visuellen Reizen. Damit wird Lernen nicht nur verständlicher, sondern auch einprägsamer. Wer je einen anschaulichen Film gesehen hat, erinnert sich meist an eine Szene, eine Figur oder ein Bild – nicht an die nackten Zahlen. Aha!

Der Aha-Effekt im Alltag

Ein Erklärfilm übersetzt Wissen. Er macht aus „So funktioniert es“ ein „So fühlt es sich an, es zu tun“.

Das verändert etwas, einfach weil anders erklärt wird.

  • weniger Rückfragen
  • schnellere Einarbeitung
  • mehr Sicherheit im Alltag

Ob neue Software, Arbeitsschutz, Gesundheitsförderung oder interne Prozesse – Erklärfilme sorgen dafür, dass die Botschaft nicht im Alltagstrubel untergeht. Studien zeigen: Inhalte, die emotional eingebettet und visuell unterstützt werden, bleiben besser im Gedächtnis. Der Effekt verstärkt sich noch durch Wiederholung und aktive Einbindung der Lernenden.

Zum Weiterdenken

Wenn Wissen im Unternehmen da ist – warum kommt es dann oft nicht an?

Wir müssen oft gar nicht mehr Inhalte produzieren, sondern andere, und zwar solche, die die Absicht haben, merkfähig zu sein und nicht nur informativ.

Wenn wir wissen, dass unser Gehirn mit Storys und Bildern besser lernt – warum setzen Unternehmen dann immer noch auf PDFs und endlose PowerPoints?
Ich bin für jede Art der Erklärung offen ;-) – weil: Genau das habe ich noch nicht herausgefunden.

Deswegen

Vielleicht brauchst du kein neues Tool (KI kann ja eh alles) und keine neue Methode. Du brauchst nur einen Moment Zeit, in dem jemand von außen draufschaut und sagt:
„Hier hakt es.“ Wenn du magst, bring ein Beispiel mit – ein PDF, eine Präsentation oder etwas, das ständig neu erklärt werden muss. Wir schauen gemeinsam drauf und finden den Punkt, das dafür sorgt, das die Information im Kopf bleibt.

Ohne Verkaufsfolie, aber ziemlich sicher mit einem Aha-Moment.

Erklärfilme sind keine nette Spielerei, sondern ein wirksames Werkzeug, um Wissen nachhaltig im Kopf der Mitarbeitenden zu verankern. Wer Lernen erlebbar macht, reduziert nicht nur Fehler, sondern steigert auch Motivation und Beteiligung.
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